Versicherungen Blog

Freitag, 5. August 2016

Drohnen-Haftpflichtversicherung oder Privat-Haftpflichtversicherung

Benötige ich eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung - oder reicht die private Haftpflichtversicherung aus?


Vor dem ersten Start sollten Hobbypiloten an den Versicherungsschutz denken. Denn der Flug mit einer Drohne bringt neben einer Menge Spaß auch Risiken mit sich. Nur eine Unachtsamkeit oder ein unkontrolliertes Manöver und schnell kann ein Unfall eine finanzielle Dimension erreichen die in die tausende Euro geht - vor allem dann wenn Personen durch einen Drohnenflug verletzt werden. Vielen Drohnenpiloten ist oft nicht bewusst, dass sie unter Umständen, wenn kein Haftpflichtversicherungsschutz besteht, für alle Schäden selbst haften müssen.

Wer glaubt, die Drohne sei automatisch über die private Haftpflichtversicherung mitversichert, der kann sich täuschen. Fakt ist, eine motorisierte Drohne ist kein Spielzeug und auch nicht generell über eine private Haftpflichtversicherung mitversichert. Die allgemeinen Versicherungsbedingungen der privaten Haftpflichtversicherung sagen zumeist aus, das eine Haftpflicht für Schäden von Luftfahrzeugen besteht, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen. Drohnen unterliegen aber genau dieser Versicherungspflicht! Diese hat der Gesetzgeber seit 2005 für alle „unbemannten Flugobjekte“, zu den auch Drohnen zählen, verfügt. Dieser Nachweis ist auch von jedem Drohnenpiloten beim Betrieb der Drohne mitzuführen.
 
Ein anderer wichtiger Aspekt der besonderer Berücksichtigung bedarf: Die Privathaftpflicht unterliegt dem Grundsatz der Verschuldenshaftung, d.h. im Schadenfall ist immer die Schuldfrage zu klären. Da Drohnen rechtlich in den Bereich des Luftfahrtgesetzes fallen gilt hier nicht die Verschuldenshaftung sondern die sogenannte Gefährdungshaftung, d.h. es wird gar nicht gefragt, wer Schuld durch das Fehlverhalten trägt. Die Rechtsprechung wendet in diesem Fall das Gefährdungsprinzip an und geht der Frage nach: Wer hat die Drohne geflogen, als der Schaden entstanden ist ? Wenn die private Haftpflichtversicherung nicht zahlt, kommt der Drohnenhalter für alle Schäden auf, die durch den Drohnenunfall entstanden sind.
 
Einige private Haftpflichtversicherer bieten zwar eine Erweiterung des Versicherungsschutzes für den Drohnenbetrieb an, aber diese sind zumeist teuer und in der Leistung nicht so umfangreich wie eine spezielle Drohnen Haftpflichtversicherung, die nach den deutschen Luftfahrtbedingungen gehandhabt wird. Bei Einschluss des Versicherungsschutzes in die private Haftpflichtversicherung werden genau diese speziellen Bedingungen oft nicht erfüllt. Meistens reichen die angebotenen Versicherungsleistungen - selbst mit Zusatzdeckung - nicht aus. Kurzum: Kein privater Haftpflichtversicherer deckt alle möglichen Risiken die durch den Drohnenbetrieb entstehen könnten ab.
Wenn Sie sich für eine spezielle Drohnen-Versicherungen interessieren, informieren Sie sich ausführlich auf unserer Website zum Thema Drohnen Versicherung.

Dienstag, 2. August 2016

Drohnen und haftungsrechtliche Besonderheiten

Rechtsanwalt Wussow hat sich der Thematik Drohnennutzung und haftungsrechtliche Besonderheiten angenommen und einen Artikel veröffentlicht.

Der Artikel beinhaltet die allgemeine Rechtslage im Bereich der luftverkehrsrechtlichen Drittschadenshaftung gemäß der §§ 33 ff. LuftVG, welche die strengste Art der Gefährdungshaftung im deutschen Privatrecht ist. Da diese auch für Drohnen und dessen Piloten gilt, wird ihr besonderes Augenmerk geschenkt.

Weitere Themen sind die "Neuregelung der Luftverkehrsordnung" (LuftVO) im Oktober 2015 und die Versicherungspflicht. Erwähnenswert ist, dass Rechtsanwalt Wussow empfiehlt, dass z. B. Händler von Drohnen über die Versicherungspflicht und den Abschluss einer geeigneten Drohnen Haftpflichtversicherung aufklären sollen.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.



Freitag, 17. Juni 2016

Drohne versichern – aber richtig!

Drohnen (unbemannte Flugsysteme) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Der eigene Pilot sein und hervorragende Bild- und Filmaufnahmen aus der Luft machen, ist nicht mehr allein den Profis vorbehalten. Denn sehr gut ausgestattete Drohnen sind bereits weit unter 2.000 € erhältlich und lassen sich mit ein wenig Übung recht einfach fliegen.

Es gibt jedoch einige Dinge, die vor dem ersten Start unbedingt zu beachten sind!
Jeder Drohnenpilot muss sich, am besten über aktuelle Luftraumkarten informieren, wo und in welcher Höhe geflogen werden darf. Begriffe wie Flugverbotszonen, kontrollierter und unkontrollierter Luftraum sollten daher keine unbekannten Begriffe sein.

Nahezu alle Drohnen unterliegen der Versicherungspflicht. Daher muss eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die Mindest-Deckungssumme beträgt 1. Mio €. Sofern möglich, sollte jedoch eine höhere Deckungssumme gewählt werden, da eine Drohne durchaus höhere Haftpflichtschäden verursachen kann.

Grundsätzlich wird zwischen der gewerblichen und der privaten Drohnennutzung unterschieden. Für den Hobbypiloten der im rein privaten Bereich seine Foto- und Filmaufnahmen nutzt ist die private Drohnen-Haftpflichtversicherung Tarif ausreichend. Sobald die Drohne und die Film- oder Fotoaufnahmen im gewerblichen Rahmen (kommerziell, entgeltlich) genutzt wird, ist eine gewerbliche Drohnen-Haftpflichtversicherung erforderlich.

Während Piloten von privat genutzten Drohnen bis 25 Kg Startmasse nur in bestimmtem Lufträumen eine Aufstiegsgenehmigung benötigen, müssen gewerbliche Piloten immer eine Aufstiegsgenehmigung der Landesluftfahrtbehörde einholen. Zuwiderhandlungen werden mit sehr empfindlichen Geldstrafen geahndet! Zur Erlangung einer Aufstiegsgenehmigung ist grundsätzlich der Nachweis einer bestehenden Drohnen-Haftpflichtversicherung gem. §106 Abs. 1 LuftVZO zu erbringen.

Möglichkeiten, den Drohnen-Haftpflichtschutz zu beantragen
Nur wenige Privat-Haftpflichtversicherungen bieten den Einschluss zur Mitversicherung von Drohnen bis zu einer bestimmten Startmasse an. Eine Spezifikation des Versicherungsschutzes für die Drohnennutzung erfolgt in den wenigsten Fällen. Eine Versicherungsbestätigung wird meist nur auf schriftliche Anforderung erstellt. Da es sich größtenteils um keine zugelassenen Luftfahrt-Haftpflichtversicherer handelt und auch die entsprechende Erfahrung in dem Segment fehlt, bleibt es fraglich, ob die Versicherungsbestätigungen von der Luftfahrtbehörde anerkannt werden. Hier erhalten Sie weitere Informationen zur Privat-Haftpflichtversicherung in Bezug auf Drohnen.

Besteht eine Betriebs-Haftpflichtversicherung für den Gewerbebetrieb, kann es durchaus sein, dass die Drohnen-Haftpflichtversicherung eingeschlossen werden kann. Auch hier ist zu prüfen, ob der Versicherungsschutz gem. § 106 Abs. 1 LuftVZO erbracht und bestätigt werden kann.

Die sicherste Variante ist eine eigenständige Drohnen-Haftpflichtversicherung, da der Versicherungsschutz speziell auf die Verwendung von Drohnen (unbemannte Flugsysteme) abgestimmt ist. Der Versicherungsschutz sollte bei einem gemäß Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) zugelassenen Versicherer abgeschlossen werden. Versicherungsbestätigungen werden zudem zeitnah erstellt und werden mit Sicherheit anerkannt.

Die vorab aufgeführten Informationen richten sich an Personen und Betriebe mit Sitz in Deutschland. Es gelten andere Vorschriften und Gesetze für Österreich.

Mittwoch, 18. Mai 2016

Drohnen Allgefahrenversicherung für Gewerbebetriebe und Freiberufler

Soeben hat die rosa Versicherungen GmbH & Co. KG die Drohnen Allgefahrenversicherung (HDI Versicherung) auf www.drohnen-versicherung.com veröffentlicht. Die Drohnen-Allgefahrenversicherung basiert auf den „Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung“ und bietet einen Rundumschutz für alle gewerblich genutzten, hochpreisigen Drohnen (unbemannte Flugsysteme). Wie vom Anbieter gewohnt, sind umfangreiche Informationen, ein Tarifrechner und ein Onlineantrag auf der Website hinterlegt.

Montag, 18. April 2016

Drohnen Haftpflichtversicherung

Drohnen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Was ist jedoch zu beachten? Wie sieht es mit Aufstiegsgenehmigungen aus? Wo darf geflogen werden? Welche Versicherung ist Pflicht? Was kostet eine Drohnen-Haftpflichtversicherung?

All diese Fragen zum Thema Drohnen und Versicherung werden auf www.drohnen-versicherung.com beantwortet.

Dienstag, 10. November 2015

E-Bike Versicherung

Soeben haben wir ein neues Versicherungsprodukt freigeschaltet - die E-Bike Versicherung. Das Versicherungskonzept ist eine Allgefahrenversicherung im Rahmen der "Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung". Somit sind nahezu alle Sachschäden am dem E-Bike o. Pedelec versichert. Ein sinnvolles und gelungens Produkt, welches gerade in der heutigen Zeit ein Höchstmaß an Sicherheit bietet. Den versichert ist nicht nur der Diebstahl, sondern z. B. auch Einbruch/Diebstahl, Vandalismus, Sabotage, Diebstahl von Teilen, Sachschäden durch unvorhergesehene Stürze/Unfälle uvm.. Tarifinformationen, Bedingungen, Beiträge und ein Onlineantrag sind auf www.rosa-ebike.de erhältlich.

Dienstag, 31. März 2015

Deurag Rechtsschutzversicherung und Singletarif

Soeben erfolgte ein Update unseres Online-Tarifrechners zur DEURAG Rechtsschutzversicherung. Die ausgezeichnete private Rechtsschutzversicherung beinhaltet nun auch die Single Rechtsschutzversicherung sowie die Rechtsschutzversicherung für Senioren. Selbstverständlich erfolgte zeitgleich eine Aktualisierung der Konditionen. Ausführliche Informationen sind auf www.rosa-rechtsschutz.de erhältlich.